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Tarifgespräche für Postbeschäftigte
Berlin/Bonn. Noch vor Weihnachten könnte es bei der Post zum
Streik kommen. Am heutigen Dienstag beginnen Tarifverhandlungen
für die rund 130000 Beschäftigten des Bonner
Logistikkonzerns. Seit Monaten dringt Postchef Frank Appel auf
Zugeständnisse der Beschäftigten vor allem in der bisher
profitträchtigen Briefsparte. Die rund 80000 Briefträger
sollen nach seinen Vorstellungen künftig 40 statt 38,5 Stunden
pro Woche arbeiten – ohne zusätzlichen Lohn. Ferner
fordert der Konzern den Verzicht auf eine zum 1. Dezember
vereinbarte Lohnerhöhung um drei Prozent.
Ver.di hingegen lehnt die Vorstellungen des Konzerns strikt ab. Die Gewerkschaft wies u.a. darauf hin, daß der Tarifvertrag vom April 2008 bis 30. Juni 2010 gilt. Die Friedenspflicht endet am 6. November.
(AP/jW)
Ver.di hingegen lehnt die Vorstellungen des Konzerns strikt ab. Die Gewerkschaft wies u.a. darauf hin, daß der Tarifvertrag vom April 2008 bis 30. Juni 2010 gilt. Die Friedenspflicht endet am 6. November.
(AP/jW)
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