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Über 1400 Iraker in BRD geflüchtet

Friedland. Mehr als 1400 Flüchtlinge aus dem Irak haben in den vergangenen sechs Monaten das Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen durchlaufen. Wie das katholische Dekanat Göttingen am Dienstag mitteilte, brachte ein Flugzeug in der vergangenen Woche weitere 159 Frauen, Männer und Kinder nach Deutschland. Es handelte sich dabei um den elften Transport. Die EU hatte 2008 beschlossen, etwa 10000 Irak-Flüchtlinge aufzunehmen. 2500 Personen sollen nach Deutschland kommen. Bei den meisten Flüchtlingen handelt es sich um Christen, die zuvor aus dem Irak nach Syrien oder Jordanien geflohen waren. Sie bleiben zunächst etwa zwei Wochen in Friedland, bevor sie nach einem festgelegten Schlüssel auf die Bundesländer verteilt werden. (ddp/jW
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2009, Seite 1, Inland

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