Zum Inhalt der Seite

Proteste gegen Kernenergie

Lüneburg/Berlin. Zwei Tage nach der Bundestagswahl hat die Antiatombewegung mit Protestaktionen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein für Aufsehen gesorgt. Mit einer Kletteraktion über dem Elbe-Seiten-Kanal bei Lüneburg demonstrierten Umweltschützer am Dienstag morgen gegen die Probefahrt eines leeren Castorbehälters. Der Behälter soll im nächsten Jahr beim Castortransport aus Frankreich mit radioaktiven Abfällen befüllt werden. Im Gorlebener Zwischenlager wurde das Hantieren mit dem rund 100 Tonnen schweren Container geübt. Am AKW Krümmel besetzten Atomgegner eine Schleuse. Zudem haben innerhalb von 24 Stunden über 25000 Bürger einen Brief an Angela Merkel, Horst Seehofer und Guido Westerwelle unterschrieben. Sollte eine »schwarz-gelbe« Koalition den Atomausstieg nicht vollziehen, kündigten die Unterzeichner an, »sich an den zu erwartenden massiven Protesten« zu beteiligen. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen