-
21.09.2009
- → Inland
Berufsvertriebene gestört
Berlin. Der Bund der Vertriebenen (BdV) feierte sich und die
CDU/CSU am Sonntag in Berlin mit einem Festakt unter dem Titel
»Von Konrad Adenauer bis Angela Merkel. 60 Jahre
Vertriebenenpolitik«. Mehrere Besucher störten die
Veranstaltung mit lauten Zwischenrufen erheblich. Vor dem Saal
entrollten Protestierende Transparente mit der Aufschrift:
»Der Beitrag des BdV: 60 Jahre Revanchismus« und
»Heimat ist da, wo die Rechnungen ankommen.« Den
Protest hatte die Kampagne »Pink Rabbit gegen
Deutschland« der Naturfreundejugend Berlin in Kooperation mit
der Gruppe Nevergoinghome organisiert. Sie wollten laut einer
Pressemitteilung auf das absurde Geschichtsbild der Vertriebenen
aufmerksam machen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland