Zum Inhalt der Seite

Keine Feuerpause im Jemen

Sanaa. Trotz eines Waffenstillstandsangebots der Regierung an die schiitischen Rebellen gehen die Kämpfe im Norden des Jemens weiter. Beide Seiten beschuldigten sich am Wochenende gegenseitig, die neuen Gefechte in der Ortschaft Harf Sufjan begonnen zu haben. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht.

Schiitische Rebellen kämpfen in der Provinz Saada schon seit fünf Jahren gegen die Regierung. Dieser werfen sie Korruption und eine zu enge Zusammenarbeit mit dem Westen vor. Zudem beklagen die Schiiten, die 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen, von der sunnitischen Mehrheit unterdrückt zu werden. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!