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Dutzende afrikanische Flüchtlinge ertrunken

Genf. Beim Überqueren des Golfs von Aden sind bis zu 65 Flüchtlinge aus Afrika ums Leben gekommen. Bis Dienstag wurden 16 Leichen aufgefunden, weitere 49 Menschen galten noch als vermißt, wie das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) in Genf mitteilte. Demnach kenterte ein überfülltes Flüchtlingsboot am Sonntag vor der Küste des Jemens wegen eines Motorschadens. Im zweiten Boot erstickten mindestens zehn Menschen im Maschinenraum, wo sie von Schmugglern festgehalten wurden. Ein drittes Boot war am Montag ebenfalls gesunken. 38 der überwiegend aus Somalia stammenden Flüchtlinge wurden von einem belgischen Kriegsschiff gerettet.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2009, Seite 1, Ausland

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