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Dutzende afrikanische Flüchtlinge ertrunken
Genf. Beim Überqueren des Golfs von Aden sind bis zu 65
Flüchtlinge aus Afrika ums Leben gekommen. Bis Dienstag wurden
16 Leichen aufgefunden, weitere 49 Menschen galten noch als
vermißt, wie das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) in
Genf mitteilte. Demnach kenterte ein überfülltes
Flüchtlingsboot am Sonntag vor der Küste des Jemens wegen
eines Motorschadens. Im zweiten Boot erstickten mindestens zehn
Menschen im Maschinenraum, wo sie von Schmugglern festgehalten
wurden. Ein drittes Boot war am Montag ebenfalls gesunken. 38 der
überwiegend aus Somalia stammenden Flüchtlinge wurden von
einem belgischen Kriegsschiff gerettet.(AP/jW)
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