-
16.09.2009
- → Ausland
Netanjahu hält an Siedlungsausbau fest
Jerusalem. Die USA versuchen, Israel weiter zum Stopp des
Siedlungsausbaus zu drängen, um den Weg für
Friedensgespräche zu ebnen. Eine erste Zusammenkunft zwischen
dem US-amerikanischen Nahost-Beauftragten George Mitchell und dem
israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am
Dienstag blieb ohne Durchbruch. Beide Seiten einigten sich auf eine
neue Gesprächsrunde für den heutigen Mittwoch, wie
Netanjahus Büro mitteilte. Ungeachtet des Drucks von
US-Präsident Barack Obama bekräftigte Netanjahu erneut,
daß er am Ausbau jüdischer Siedlungen im Westjordanland
und Ostjerusalem festhalte. Es sei lediglich ein
vorübergehendes Einfrieren der Bauaktivitäten vorgesehen,
um den Friedensprozeß wieder in Gang zu bringen.(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
