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USA haben »Angst vor Wettrüsten«

Washington. Sprecher der US-Administration haben die jüngsten Rüstungsgeschäfte zwischen Venezuela und Rußland kritisiert. Venezuelas Pläne zur Aufrüstung seiner Streitkräfte seien eine »ernsthafte Herausforderung für die Stabilität« auf dem amerikanischen Doppelkontinent, sagte US-Außenamtssprecher Ian Kelly am Montag in Washington. »Wir fürchten ein Wettrüsten in der Region.«

Venezuelas Präsident Hugo Chávez wies die Kritik zurück: »Wir wollten keine Waffen kaufen, aber was sollen wir denn tun, wenn die Yankees in Kolumbien sieben Basen installieren?«. Während des jüngsten Besuchs des venezolanischen Präsidenten in Rußland hatten beide Länder die Lieferung von 92 Panzern des Typs T-72, mehreren Raketenabwehrsystemen sowie des Mehrfach-Raketenwerfers »Smerch« vereinbart.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2009, Seite 6, Ausland

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