Zum Inhalt der Seite

Jemen: Zwangsverheiratetes Kind gestorben

Sanaa. Ein im Jemen zwangsverheiratetes zwölfjähriges Mädchen ist bei der Geburt seines Babys gestorben. Wie die jemenitische Kinderschutzorganisation Sijadsch am Sonntag mitteilte, erlitt Fausia Abdallah am Freitag bei der Totgeburt ihres Kindes in einem saudiarabischen Krankenhaus schwere Blutungen, die sich nicht mehr stoppen ließen. Laut Sijadsch wurde die Kleine im Alter von elf Jahren von ihren völlig mittellosen Eltern aus der Schule geholt und zur Ehe gezwungen, mit zwölf Jahren wurde sie dann schwanger.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!