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14.09.2009
- → Kapital & Arbeit
Gabriel skeptisch zu Wüstenstrom
Berlin. Umweltminister Sigmar Gabriel hat die Hoffnung auf eine
rasche Lösung der deutschen Energieprobleme durch
Wüstenstrom gedämpft und sich für den weiteren
Ausbau von Ökostrom im eigenen Land stark gemacht.
Importierter Solarstrom aus Projekten wie Desertec könne 2030
gerade einmal drei Prozent und 2050 etwa 16 Prozent des deutschen
Bedarfs decken, erklärte der SPD-Politiker am Sonntag der
Nachrichtenagentur AP. »Der Strom aus der Wüste kann den
massiven Ausbau der erneuerbaren Energien im eigenen Land in keiner
Weise ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen«.
(AP
(AP
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