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Nationalheld ­gesucht

Mehr als 80 Jahre nach dem Verschwinden des Wasserflugzeugs des norwegischen Polarforschers Roald Amundsen hat die norwegische Marine am Montag eine Suchmission nach den Überresten der Maschine begonnen. Ein Schiff mit zwei Tauchrobotern werde in den kommenden Tagen in der Barentssee nach dem Motor des Flugzeugs suchen, teilte die norwegische Marine in Oslo mit. »Wir konzentrieren uns auf den Motor, weil das Flugzeug aus Holz gebaut war und wahrscheinlich bereits verrottet ist.« Amundsen war im Juni 1928 zusammen mit einem Landsmann und vier Franzosen in dem Flugzeug gestartet, um den italienischen Forscher Umberto Nobile und seine Mannschaft zu retten, die beim Heimflug einer Nordpol-Expedition mit ihrem Luftschiff verunglückt waren. Amundsens Maschine stürzte über der Barentssee ab. 1911 hatte der Norweger nach einem dramatischen Wettlauf mit seinem britischen Rivalen Robert Falcon Scott als erster Mensch den Südpol erreicht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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