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26.08.2009
- → Kapital & Arbeit
Investmentbank verklagt IKB
Düsseldorf. Die angeschlagene Mittelstandsbank IKB ist von der
französischen Investmentbank Calyon auf Schadenersatz in
Höhe von mehr als 1,68 Milliarden US-Dollar (1,2 Milliarden
Euro) verklagt worden. Wie das Düsseldorfer Geldinstitut am
Dienstag mitteilte, steht die Klage in Zusammenhang mit einer
bereits seit März 2008 laufenden Schadenersatzklage des
US-Anleiheversicherers Financial Guaranty Insurance Company (FGIC)
in nahezu derselben Höhe. Die FGIC wirft der IKB Kreisen
zufolge vor, falsche Angaben über eine ihrer
Zweckgesellschaften gemacht zu haben, mit der die Düsseldorfer
Bank vor mehr als zwei Jahren in den Strudel der USImmobilienkrise
geraten war.
Die FGIC hatte Wertpapiere der Zweckgesellschaften versichert. Auch Calyon zählte laut Bankkreisen zu den Versicherern und will sich eventuelle Schadensersatzansprüche nun mit einer eigenständigen Klage sichern. Die IKB war im Juli 2007 nach massiven Fehlspekulationen als erste deutsche Bank in den Sog der US-Immobilienkrise geraten und konnte nur durch ein zehn Milliarden Euro schweres Rettungspaket der KfW, des Bundes und privater Banken gerettet werden. Dann wurde sie an einen »Finanzinvestor« verkauft. (AP/jW)
Die FGIC hatte Wertpapiere der Zweckgesellschaften versichert. Auch Calyon zählte laut Bankkreisen zu den Versicherern und will sich eventuelle Schadensersatzansprüche nun mit einer eigenständigen Klage sichern. Die IKB war im Juli 2007 nach massiven Fehlspekulationen als erste deutsche Bank in den Sog der US-Immobilienkrise geraten und konnte nur durch ein zehn Milliarden Euro schweres Rettungspaket der KfW, des Bundes und privater Banken gerettet werden. Dann wurde sie an einen »Finanzinvestor« verkauft. (AP/jW)
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