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Investmentbank verklagt IKB

Düsseldorf. Die angeschlagene Mittelstandsbank IKB ist von der französischen Investmentbank Calyon auf Schadenersatz in Höhe von mehr als 1,68 Milliarden US-Dollar (1,2 Milliarden Euro) verklagt worden. Wie das Düsseldorfer Geldinstitut am Dienstag mitteilte, steht die Klage in Zusammenhang mit einer bereits seit März 2008 laufenden Schadenersatzklage des US-Anleiheversicherers Financial Guaranty Insurance Company (FGIC) in nahezu derselben Höhe. Die FGIC wirft der IKB Kreisen zufolge vor, falsche Angaben über eine ihrer Zweckgesellschaften gemacht zu haben, mit der die Düsseldorfer Bank vor mehr als zwei Jahren in den Strudel der USImmobilienkrise geraten war.

Die FGIC hatte Wertpapiere der Zweckgesellschaften versichert. Auch Calyon zählte laut Bankkreisen zu den Versicherern und will sich eventuelle Schadensersatzansprüche nun mit einer eigenständigen Klage sichern. Die IKB war im Juli 2007 nach massiven Fehlspekulationen als erste deutsche Bank in den Sog der US-Immobilienkrise geraten und konnte nur durch ein zehn Milliarden Euro schweres Rettungspaket der KfW, des Bundes und privater Banken gerettet werden. Dann wurde sie an einen »Finanzinvestor« verkauft. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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