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Staat macht neue Milliardenschulden

Wiesbaden. Deutschland hat wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise wieder neue Schulden in Milliardenhöhe gemacht. Das Staatsdefizit im ersten Halbjahr betrug rund 17,3 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Neuverschuldung in der ersten Jahreshälfte steigerte die Defizitquote Deutschlands auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), wie das Statistikamt mitteilte. Damit liegt die Quote zwar noch deutlich unter der für die EU-Staaten vorgeschriebenen Verschuldungsgrenze von höchstens drei Prozent der Wirtschaftsleistung. Jedoch nahm der Bund wieder deutlich mehr Schulden auf als in den vergangenen Jahren. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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