Zum Inhalt der Seite

Sozialabkommen für Ausschreibungen

Potsdam. In Brandenburg sollen künftig Ausschreibungen im Schienenregionalverkehr durch ein Sozialabkommen geregelt werden. Dies teilten die Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA am Donnerstag nach einem Spitzengepräch in Potsdam mit Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) und Vertretern der Regionalverkehrsbetreiber DB Regio und ODEG mit.

Vereinbart wurde, daß Eisenbahner, die ihren Job durch eine Ausschreibung verlieren, vom neuen Betreiber weiterbeschäftigt werden müssen. Ferner soll in künftigen Ausschreibungen Tariftreue als Vergabekriterium festgelegt werden. Brandenburg könne damit »zum Vorbild für andere Bundesländer werden«, erklärten die Gewerkschaften.

(PI/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!