-
20.08.2009
- → Ausland
Bagdad: Anschläge auf zwei Ministerien
Bagdad. Bei einer verheerenden Anschlagsserie in der irakischen
Hauptstadt Bagdad sind am Mittwoch mindestens 75 Menschen
getötet und 310 weitere verletzt worden. Die Behörden
machten islamische Rebellen und Anhänger der Baath-Partei des
früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein
verantwortlich.
Der schwerste Anschlag ereignete sich gegenüber dem Außenministerium nahe der streng bewachten »grünen Zone«, in der sich mehrere Ministerien und ausländische Botschaften befinden. Die Explosion eines mit Sprengstoff präparierten Lastwagens riß dort mindestens 47 Menschen in den Tod, 195 weitere wurden verletzt. Ein zweiter Sprengsatz explodierte in einem Lastwagen nahe dem Finanzministerium im Stadtviertel Wasirija, wo mindestens 28 Menschen getötet und etwa 95 weitere verletzt wurden. (AFP/jW)
Der schwerste Anschlag ereignete sich gegenüber dem Außenministerium nahe der streng bewachten »grünen Zone«, in der sich mehrere Ministerien und ausländische Botschaften befinden. Die Explosion eines mit Sprengstoff präparierten Lastwagens riß dort mindestens 47 Menschen in den Tod, 195 weitere wurden verletzt. Ein zweiter Sprengsatz explodierte in einem Lastwagen nahe dem Finanzministerium im Stadtviertel Wasirija, wo mindestens 28 Menschen getötet und etwa 95 weitere verletzt wurden. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
