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19.08.2009
- → Ausland
»Real IRA«-Prozeß in Litauen
Vilnius. In Litauen hat der nach Justizangaben »erste
Terrorprozeß des Landes« begonnen: In der Hauptstadt
Vilnius stand am Dienstag ein Ire vor Gericht, der versucht haben
soll, in dem Baltenstaat Waffen für eine Abspaltung der Irisch
Republikanischen Armee (IRA) zu beschaffen. Der 36jährige
Angeklagte war im Januar 2008 bei einem Treffen mit einen
litauischen verdeckten Ermittler festgenommen worden, der sich als
Waffenhändler ausgegeben hatte. Der Staatsanwaltschaft zufolge
soll der Angeklagte für die Real IRA im Einsatz gewesen sein.
Die Verteidigung in Vilnius bezeichnete den Prozeß als
gegenstandslos. Nach Darstellung seiner Unterstützer wollte
der Angeklagte in Vilnius lediglich Zigaretten kaufen und wurde von
britischen und litauischen Geheimdienstlern hereingelegt.
(AFP/AP/jW)
(AFP/AP/jW)
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