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»Real IRA«-Prozeß in Litauen

Vilnius. In Litauen hat der nach Justizangaben »erste Terrorprozeß des Landes« begonnen: In der Hauptstadt Vilnius stand am Dienstag ein Ire vor Gericht, der versucht haben soll, in dem Baltenstaat Waffen für eine Abspaltung der Irisch Republikanischen Armee (IRA) zu beschaffen. Der 36jährige Angeklagte war im Januar 2008 bei einem Treffen mit einen litauischen verdeckten Ermittler festgenommen worden, der sich als Waffenhändler ausgegeben hatte. Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der Angeklagte für die Real IRA im Einsatz gewesen sein. Die Verteidigung in Vilnius bezeichnete den Prozeß als gegenstandslos. Nach Darstellung seiner Unterstützer wollte der Angeklagte in Vilnius lediglich Zigaretten kaufen und wurde von britischen und litauischen Geheimdienstlern hereingelegt.

(AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2009, Seite 2, Ausland

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