-
17.08.2009
- → Ausland
Obama verteidigt Gesundheitsreform
Grand Junction. US-Präsident Barack Obama hat sich den Gegnern
seiner Gesundheitsreform mit einer persönlichen Rede
entgegengestellt. Bei einer Bürgerversammlung im
US-Bundesstaat Colorado sprach er am Wochenende über die
Krankheit und den Tod seiner eigenen Großmutter. »Ich
habe erst im vergangenen Jahr meine Großmutter
verloren«, sagte Obama am Samstag vor rund 1600 Zuhörern
in Grand Junction. »Ich weiß, wie es ist, wenn man
erlebt, daß jemand, den man liebt, alt und krank wird.«
Kritiker sollten seiner Regierung daher nicht vorwerfen, sie wolle
»Todes-Komitees« einrichten, um kranken Senioren die
Behandlung zu verweigern. Mit den Veranstaltungen in Colorado und
Montana reagierte Obama auf den wachsenden Widerstand
reaktionärer Kräfte gegen die Reform.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
