Zum Inhalt der Seite

Noch fremder in New Jersey

Bollywood-Superstar Shah Rukh Khan ist am Newark Liberty International Airport in New Jersey (USA) 66 Minuten lang von Zollbeamten befragt worden. »Ich habe ihnen gesagt, daß ich ein Filmstar bin«, erklärte Khan, der berühmteste Schauspieler Indiens. Er war in den USA, um dort für seinen neuen Film »My Name is Khan« zu werben, in dem es um rassistische Vorurteile geht. Am Samstag war die Nachricht vom unfreiwilligen Aufenthalt des Superstars in Indien der Aufmacher in allen Nachrichtensendungen. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!