-
17.08.2009
- → Feuilleton
Kölner Schule
Die Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) hat
Heribert C. Ottersbach zum Malerei-Professor berufen. Bis Februar
hatte der Leipziger Maler Neo Rauch, einer der bekanntesten
Vertreter der Leipziger Schule, die Professur inne. Dann hatte er
keine Zeit mehr dafür. Jetzt hat er die Berufung seines
Nachfolgers als »Richtungsentscheidung« skandalisiert:
Vier von drei Malerei-Klassen hätten inzwischen Kölner
Professoren. Mit dieser »Vetternwirtschaft«
verabschiede sich der Rektor Joachim Brohm von den Traditionen der
Leipziger Malerei. Brohm hat die Anwürfe als »in
höchstem Maße unberechtigt« und »realen
Grundlagen entbehrend« zurückgewiesen. »Rauch
desavouiert damit seine Kollegen in der Berufungskommission.«
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
