Zum Inhalt der Seite

Jungs Ministerium weist Vorwurf zurück

Berlin. Das Bundesverteidigungsministerium hat Vorwürfe des Vaters eines afghanischen Jugendlichen zurückgewiesen, der am 19. Juli von deutschen Soldaten erschossen worden war. Es seien bei dem »Vorfall« im Raum Kundus anders als von dem Mann behauptet durchaus Warnschüsse abgegeben worden, nachdem das Auto mit dem Jungen auf die Stellung der Soldaten zugefahren war, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag vor Journalisten in Berlin. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2009, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!