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Deutsche Bank stützt Sal. Oppenheim

Frankfurt/Main. Die Deutsche Bank hat einen weiteren Schritt hin zu der angestrebten Beteiligung an der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim getan. Sie finanzierte den Anteils­eignern des traditionsreichen Familieninstituts eine dringend erforderliche Aufstockung des Eigenkapitals um 300 Millionen Euro, wie Sal. Oppenheim am Dienstag mitteilte. Die Privatbank habe damit jetzt ein Eigenkapital von rund 2,1 Milliarden Euro, hieß es in einer knappen Mitteilung. Die Gesamtkapitalquote liege bei 13,3 Prozent.

Der aus Köln stammenden und in Luxemburg ansässigen größten europäischen Privatbankgruppe hätte andernfalls eine empfindliche Herabstufung ihres Ratings gedroht, wie aus Finanzkreisen zu erfahren war. Die Deutsche Bank hatte in der vergangenen Woche Gespräche über eine »strategische Partnerschaft« mit Sal. Oppenheim bestätigt. Ziel der Zusammenarbeit sei eine teilweise oder gar ganze Übernahme Oppenheims durch den Bankenkonzern, hieß es bei Kommentatoren.
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(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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