Zum Inhalt der Seite

Suu Kyi erhielt 18 Monate Hausarrest

Rangun. In Myanmar ist Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi zu 18 Monaten Hausarrest verurteilt worden. Auf Anordnung der Regierung wurde eine am Dienstag von einem Gericht in Rangun verhängte dreijährige Haftstrafe in einen anderthalbjährigen Hausarrest abgemildert. Der ebenfalls angeklagte US-Bürger John Yettaw wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Suu Kyi stand vor Gericht, weil sie Yettaw während ihres Hausarrests bei sich beherbergt hatte, nachdem er ungebeten auf das Gelände ihres Hauses eingedrungen war.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!