Zum Inhalt der Seite

Stiftung I

In Wuppertal ist eine Pina-Bausch-Stiftung gegründet worden. Wichtige Anliegen seien vor allem Aufführung und Verbreitung der Werke von Pina Bausch. Geplant sei zudem ein öffentlich zugängliches Archiv, das auch die wissenschaftliche Erforschung der Grundlagen des Tanztheaters und seiner historischen Entwicklung ermöglichen soll. Pina Bausch, die langjährige Leiterin des Tanztheaters Wuppertal, war am 30. Juni im Alter von 68 Jahren gestorben, fünf Tage nach einer Krebsdiagnose. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Künstlerin galt als große Erneuerin des Tanztheaters und bedeutendste Choreografin ihrer Zeit. Den Vorstand der Stiftung bilden den Angaben zufolge Ronald Kay, der Lebensgefährte von Pina Bausch, sowie ihr gemeinsamer Sohn Salomon Bausch. Ein Beirat, bestehend aus Dominique Mercy, Lutz Förster und Joachim Schmidt-Hermesdorf, wird den Vorstand beraten, unterstützen und kontrollieren.

Der gesamte künstlerische Nachlaß von Pina Bausch, der auch das Werk des 1980 verstorbenen Bühnenbildners Rolf Borzik umfaßt, sei auf die Stiftung übertragen worden. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!