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Deutsche arbeiten besonders viel

Berlin. Die abhängig Beschäftigten in Deutschland arbeiten pro Woche mit durchschnittlich 41,2 Stunden deutlich länger als ihre Kollegen in den meisten anderen EU-Ländern. 2003 waren es 39,6 Stunden. Dies geht aus einer neuen EU-Studie zur Entwicklung der Arbeitszeiten im Jahr 2008 hervor, wie die Tageszeitung Die Welt (Freitagausgabe) berichtet. Deutschland gehört somit zusammen mit Rumänien, Tschechien und Österreich zur europäischen Spitzengruppe. »Schlußlicht« ist Frankreich mit 38,4 Wochenstunden. Die durchschnittliche tarifliche Arbeitszeit beträgt demnach in Deutschland 37,6 Stunden. Viele Beschäftigte müßten aber Überstunden ableisten oder arbeiteten in Betrieben, die keine Tarifbindung haben. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2009, Seite 5, Inland

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