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Baltikum beschert SEB rote Zahlen

Stockholm. Die auch in Deutschland tätige schwedische Bank SEB ist vor allem wegen ihrer Geschäfte in den baltischen Staaten in die roten Zahlen gerutscht. Die Skandinaviska Enskilda Banken (SEB) verbuchte im zweiten Quartal einen Verlust von 193 Millionen Kronen (17,5 Millionen Euro), wie sie am Montag mitteilte. Hauptursache waren demnach Kreditausfälle und Rückstellungen in Höhe von umgerechnet 323 Millionen Euro. Fast zwei Drittel dieser Summe mußte die Bank in den drei baltischen Ländern Lettland, Litauen und Estland abschreiben. Skandinavische Finanzinstitute sind in den baltischen Staaten stark vertreten, die SEB mit ihrer Tochter Swedbank. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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