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Durchbruch für Nabucco-Pipeline

Berlin. Für die Gaspipeline Nabucco ist einem Pressebericht zufolge offenbar der Weg frei. Wie Die Welt (Freitagausgabe) aus dem Umfeld der Verhandlungen erfahren haben will, soll das sogenannte Zwischenregierungsabkommen bereits am Montag in Ankara unterzeichnet werden. Mit ihm werden alle Planungshürden für den Bau der 3000 Kilometer langen Versorgungsleitung von Zentralasien bis nach Mitteleuropa beseitigt. Wie die Zeitung weiter berichtet, hatte sich die Türkei bis zuletzt gegen die Unterzeichung des Abkommens gesträubt. An dem in Wien ansässigen Industriekonsortium Nabucco sind unter anderem der österreichische Versorger OMV und der Essener Energiekonzern RWE beteiligt. Die Pipeline beginnt in der Türkei und endet im österreichischen Baumgarten. Anfang dieser Woche hatte RWE mitgeteilt, daß der ehemalige Außenminister Joseph Fischer (Grüne) Berater beim Pipeline-Projekt Nabucco wird und sich dabei auf »Kontaktpflege und den Dialog mit der politischen Führungsebene der für die Umsetzung des Nabucco-Projekts relevanten Länder konzentrieren« werde.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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