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Fünf Landlose in Brasilien ermordet

Rio de Janeiro. In Brasilien sind fünf Mitglieder der Landlosenbewegung MST erschossen worden. Ein sechster Bauer sei bei dem Überfall, der sich in der Nacht zum Dienstag im nordöstlichen Bundesstaat Pemambuco ereignete, verletzt worden, teilte die MST mit. Schauplatz der Bluttat war den Angaben zufolge eine Farm, die seit drei Jahren legal im Besitz von Landlosen ist und bislang kein Streitfall war. Die angrenzenden Ländereien seien jedoch Gegenstand von Eigentumskonflikten. Nach Angaben der katholischen Pastoralkommission für Kirchengrundbesitz seien zwischen 1985 und 2008 insgesamt etwa 1500 Bauern und Landarbeiter durch Übergriffe der Landoligarchie ermordet worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2009, Seite 6, Ausland

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