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Mindestens 28 Tote bei US-Luftschlägen

Islamabad. Die US-Besatzungsmacht in Afghanistan hat am Mittwoch erneut mit Drohnen pakistanisches Gebiet angegriffen. Dabei starben in der Region Südwasiristan mindestens 28 Menschen. Das teilten pakistanische Geheimdienstkreise mit. Ziel des ersten Raketenangriffs war demnach ein Trainingslager der Taliban auf einem Berg nahe der afghanischen Grenze gewesen. Zehn Menschen starben, als die US-Drohne sechs Raketen auf die Rebellenstellung im Gebiet Karwan Manza abfeuerte.

Wenige Stunden später hätten Raketen 20 Kilometer weiter östlich vier Fahrzeuge mit vorgeblich »militanten Taliban« getroffen. Dabei seien 18 Aufständische getötet worden, andere Angaben zur Opferzahl reichten bis zu 50. Unter den Menschen, die durch die Luftschläge verletzt wurden, befände sich auch der Führer der Taliban im pakistanischen Swat-Tal, hieß es. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2009, Seite 1, Ausland

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