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Norbert Bisky bei Gott

Der Maler Norbert Bisky teilt in der Illustrierten Chrismon mit, was er mit seinen 38 Jahren noch so für Träume hat. Zum einen träumt er davon, Portugiesisch zu lernen und für längere Zeit in Brasilien zu leben. Weil man in der Mitte des Lebens mindestens drei Träume braucht, will er außerdem »eine Ausstellung im MoMa in New York und irgendwo eine Kirche ausmalen«. Unbescheidenheit kann man dem Sohn des Linksparteivorsitzenden Lothar Bisky also nicht vorwerfen. Ihm fehlt es auch nicht an Gottesfurcht. Vielleicht wird er sich taufen lassen, hat er den Journalisten Gottes erklärt: »Vielleicht ist ja was dran. Ich glaube jedenfalls, daß es ein größeres Prinzip gibt als den Egoismus von jedem kleinen Wesen, das hier rumkraucht.« Trotzdem glaubt der 1970 in Leipzig geborene Künstler, zur DDR befragt: »Früher oder später wäre ich mit diesem perversen Regime in Konflikt gekommen.« (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2009, Seite 12, Feuilleton

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