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Honduras: Aufruf von Präsident Zelaya

Tegucigalpa. Eine Woche nach dem Putsch in Honduras spitzt sich die Lage in dem mittelamerikanischen Land zu. Der gestürzte Präsident Manuel Zelaya (Foto) kündigte für Sonntag (nach jW-Redak­tionsschluß) die Rückkehr in seine Heimat an. Die neuen Machthaber drohten damit, ihn nach seiner Ankunft umgehend festzunehmen und vor Gericht zu stellen. Zelaya rief in einer am Samstag in Venezuela verbreiteten Erklärung die honduranische Bevölkerung dazu, in großer Zahl auf dem Internationalen Flughafen der Hauptstadt Tegucigalpa zu erscheinen und ihn zu unterstützen. »Alle Bauern, Hausfrauen, Einwohner, Indígenas, die Jugendlichen und alle Gruppen von Arbeitern, Unternehmern und politischen Freunden, die ich im ganzen Land habe«, sollten »mich bei meiner Rückkehr nach Honduras begleiten«. Es handele sich um »die Rückkehr des durch den souveränen Willen des Volkes gewählten Präsidenten«. (AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2009, Seite 1, Ausland

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