Zum Inhalt der Seite

Keine Preise

Auf dem Münchner Filmfest hat die Jury der Förderpreise Deutscher Film für einen Eklat gesorgt. Sie entschied, die Preise für Regie und für Drehbuch nicht zu vergeben, da die vom Filmfest getroffene Auswahl der Wettbewerber nicht repräsentativ für den jungen deutschen Film sei. Die nicht vergebenen Preisgelder im Wert von 30000 Euro sollten statt dessen an die Hochschule für Fernsehen und Film München gehen, um den Nachwuchs doch noch zu würdigen. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!