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Millionenbuße gegen Zementkartell

Düsseldorf. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat gegen fünf deutsche Zementhersteller Geldbußen von insgesamt knapp 330 Millionen Euro verhängt. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß die Hersteller bereits 1990 beschlossen hätten, durch verbotene Wettbewerbsabsprachen einen befürchteten Preisverfall zu vermeiden. Die vom Gericht verhängte Geldbuße lag allerdings deutlich unter der ursprünglich vom Bundeskartellamt verhängten Rekordbuße von 649 Millionen Euro. Die Beweisaufnahme habe die vom Bundeskartellamt erhobenen Kartellvorwürfe ganz überwiegend bestätigt, betonten die Richter. Doch habe der Senat bei der Schätzung des durch die Absprachen erzielten Mehrerlöses wegen verbliebener Datenlücken Sicherheitsabschläge vorgenommen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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