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Porsche empört über Ultimatum

Stuttgart. Der Porsche-Aufsichtsrat hat sich in scharfer Form gegen ein mutmaßliches Ultimatum von Volkswagen zur Rettung des Unternehmens verwahrt. »Erpressen lassen wir uns nicht«, heißt es in einer am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von Porsche-Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche und seines Stellvertreters Uwe Hück. Hintergrund ist ein Medienbericht, laut dem Porsche bis zum heutigen Montag signalisieren soll, ob auf ein Rettungsangebot des VW-Konzerns eingegangen werde. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel sollen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und der Aufsichtsratschef der Porsche Automobil Holding, Wolfgang Porsche, eine entsprechende Erklärung abgeben. Andernfalls werde VW im September auf die Rückzahlung eines 700-Millionen-Kredits bestehen, der im März gewährt worden war.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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