-
05.06.2009
- → Feuilleton
Dürers Endkrise
Passend zur Finanzkrise zeigt das Kölner
Wallraf-Richartz-Museum ab dem 11.Juni Albrecht Dürers
berühmte Holzschnitte zur Apokalypse. Virtuos und
detailbesessen erzählt Dürer (1471–1528) auf
fünfzehn Blättern von den Schrecken der Endzeit, wie sie
in der Johannes-Offenbarung beschrieben werden. Dabei nutzt
Dürer als erster Künstler überhaupt den Kontrast der
schwarzen Druckfarbe zum Weiß des Papiers, um damit Licht und
Schatten darzustellen. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
