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Erster Warnstreik bei der EZB

Frankfurt/Main. Zum ersten Mal haben Beschäftigte der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main gestreikt. Die International and European Public Services Organization (IPSO), nach eigenen Angaben einzige Gewerkschaft bei der EZB, hatte für Mittwoch zu einer 90minütigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Protest richtete sich nach Angaben des Gewerkschaftsvorsitzenden Adrian Petty vor allem gegen fehlende Mitbestimmungsrechte. So habe die EZB Anfang Mai die Ruhestandsbezüge ihrer Beschäftigten durch einseitige Änderung der Arbeitsverträge um rund 20 Prozent gesenkt, erklärte Petty. Die Europäische Zentralbank hatte Ende 2008 mehr als 1500 Beschäftigte.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2009, Seite 5, Inland

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