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Strategiepapier aus China

Zum Auftakt einer zwölftägigen Klimakonferenz in Bonn hat China am Montag ein Strategiepapier der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) vorgelegt. Die Industriestaaten werden in diesem Papier aufgefordert, den Ausstoß an Klimagasen bis 2020 um 40 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Darüber hinaus sollen sie den armen Ländern 0,5 bis ein Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für den Kampf gegen die Folgen des Klimwandels bereitstellen. Ohne diese Zielvorgaben wäre der Fahrplan hinfällig, der auf der Klimakonferenz in Bali (Indonesien) 2007 beschlossen wurde. Im übrigen werde China bei der Gestaltung der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) »auch weiterhin eine aktive und konstruktive Rolle spielen«. Wie Indien lehnt China Obergrenzen für CO2-Emissionen mit der Begründung ab, daß zunächst die USA und andere Industriestaaten als Verursacher des Klimawandels ihrer im Bali-Fahrplan festgeschriebenen historischen Verantwortung nachkommen müßten. (IPS/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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