-
02.06.2009
- → Inland
Gysi für Umbettung von Luxemburgs Leichnam
Berlin. Nach dem möglichen Fund des Leichnams von Rosa
Luxemburg in der Rechtsmedizin der Berliner Charité hat sich
Linksfraktionschef Gregor Gysi für eine Umbettung der
ermordeten Sozialistin ausgesprochen. Dem Berliner Kurier sagte er
am Sonntag, wenn es sich um die sterblichen Überreste der 1919
Ermordeten handele, stünden Bundespräsident,
Bundesregierung und die Partei Die Linke in der Verantwortung, noch
in diesem Jahr eine würdige Beerdigung in der
Gedenkstätte der Sozialisten zu organisieren. Der
Charité-Rechtsmediziner Michael Tsokos sagte dem
Tagesspiegel am Sonntag, er sei sofort bereit, die Leiche
herauszugeben, wenn rechtmäßige Ansprüche darauf
bestünden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland