-
02.06.2009
- → Kapital & Arbeit
Kurden-Provinzen exportieren jetzt Öl
Erbil. Erstmals in ihrer Geschichte haben die kurdischen Provinzen
im Nordirak am Montag mit der Ausfuhr von Erdöl begonnen. Der
irakische Präsident Dschalal Talabani und der Präsident
der autonomen Region Kurdistan, Massud Barsani, betätigten
während einer feierlichen Zeremonie in der Regionalhauptstadt
Erbil symbolisch ein Ventil.
Geplant ist zunächst die Ausfuhr von rund 90 000 Fässern Öl pro Tag. Sie sollen per Pipeline von Kirkuk aus in die Türkei transportiert werden. Das Ölfeld Tak Tak, das von türkischen und kanadischen Firmen betrieben wird, liegt im Südosten der Provinz Erbil und soll zunächst 40 000, binnen drei Jahren dann 120 000 Barrel am Tag liefern. Das von Norwegern erschlossene Ölfeld Tauke in der Provinz Dohuk soll mit 50 000 Barrel am Tag starten.
(AFP/jW)
Geplant ist zunächst die Ausfuhr von rund 90 000 Fässern Öl pro Tag. Sie sollen per Pipeline von Kirkuk aus in die Türkei transportiert werden. Das Ölfeld Tak Tak, das von türkischen und kanadischen Firmen betrieben wird, liegt im Südosten der Provinz Erbil und soll zunächst 40 000, binnen drei Jahren dann 120 000 Barrel am Tag liefern. Das von Norwegern erschlossene Ölfeld Tauke in der Provinz Dohuk soll mit 50 000 Barrel am Tag starten.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit