-
18.05.2009
- → Kapital & Arbeit
Guttenberg warnt vor Opel-Insolvenz
Berlin. Die Bundesregierung sieht in ihrem Treuhandmodell für
Opel die letzte Möglichkeit, die Insolvenz des angeschlagenen
Autobauers zu verhindern. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu
Guttenberg (CSU) bezeichnete das Modell in der Welt am Sonntag als
das »maximal denkbare Angebot«. Eine direkte
Staatsbeteiligung schloß der Minister wenige Tage vor dem
Fristablauf für interessierte Investoren erneut aus. Sollten
die Konzepte, die bis kommenden Mittwoch vorgelegt werden sollen,
unzureichend sein oder die US-Konzernmutter General Motors nicht
auf das Treuhandmodell eingehen, gäbe es »kaum eine
andere Option als eine geordnete Insolvenz«, sagte
Guttenberg. Das Treuhandmodell sieht einen staatlich
verbürgtem Kredit an Opel vor, um das Unternehmen während
der Verhandlungen mit Investoren finanziell zu stützen. Die
GM-Führung ist bisher aber nicht bereit, die für diesen
Schritt notwendige Aufgabe von Eigentumsrechten an Opel zu
vollziehen. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit