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Guttenberg warnt vor Opel-Insolvenz

Berlin. Die Bundesregierung sieht in ihrem Treuhandmodell für Opel die letzte Möglichkeit, die Insolvenz des angeschlagenen Autobauers zu verhindern. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bezeichnete das Modell in der Welt am Sonntag als das »maximal denkbare Angebot«. Eine direkte Staatsbeteiligung schloß der Minister wenige Tage vor dem Fristablauf für interessierte Investoren erneut aus. Sollten die Konzepte, die bis kommenden Mittwoch vorgelegt werden sollen, unzureichend sein oder die US-Konzernmutter General Motors nicht auf das Treuhandmodell eingehen, gäbe es »kaum eine andere Option als eine geordnete Insolvenz«, sagte Guttenberg. Das Treuhandmodell sieht einen staatlich verbürgtem Kredit an Opel vor, um das Unternehmen während der Verhandlungen mit Investoren finanziell zu stützen. Die GM-Führung ist bisher aber nicht bereit, die für diesen Schritt notwendige Aufgabe von Eigentumsrechten an Opel zu vollziehen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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