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Krankenkassen gaben illegal Daten weiter

Bonn. Bei den gesetzlichen Krankenkassen bahnt sich ein neuer Datenschutzskandal an. In zwei Fällen hätten Innungskassen widerrechtlich Versichertendaten an eine Privatversicherung weitergegeben, damit diese gezielte Zusatzversicherungen anbieten konnte, sagte ein Sprecher des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar am Mittwoch. Die Werber der Zusatzversicherungen hätten sich direkt an die gesetzlich Versicherten gewandt; dabei den Eindruck erweckt, Mitarbeiter der gesetzlichen Kasse zu sein und sensible Patientendaten abgefragt. Schaar habe Anzeige erstattet. Er gehe davon aus, daß es sich nicht um Einzelfälle handle, wird Schaar von der Bild-Zeitung (Mittwochausgabe) zitiert.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2009, Seite 5, Inland

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