-
12.05.2009
- → Ausland
Georgien: Opposition bei Saakaschwili
Tbilissi. Nach wochenlangen Protesten in Georgien hat sich
Präsident Michail Saakaschwili am Montag erstmals mit
Vertretern der Opposition getroffen. Deren Führer Lewan
Gatschetschiladse sagte danach in der Hauptstadt Tbilissi, bei den
Gesprächen zur Beilegung der politischen Krise habe es
keinerlei Fortschritte gegeben. Gatschetschiladse meinte weiter,
Saakaschwili sei der Ansicht, daß in Georgien »alles
gut« laufe. Die Opposition dagegen meine, alles laufe
»sehr schlecht«. Sie fordert den Rücktritt des
Präsidenten. Saakaschwili warf den Regierungsgegnern vor, von
Rußland bezahlt zu sein. Diese demonstrieren seit dem 9.
April täglich vor dem Parlament in Tbilissi gegen den
einstigen Anführer der »friedlichen
Rosenrevolution« des Jahres 2003.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland