-
12.05.2009
- → Inland
Stadtwerke Würzburg mit Millionenverlust
Bamberg. Die Würzburger Stadtwerke erhalten von der Deutschen
Bank nun doch keinen Schadenersatz für einen Millionenverlust
durch riskante Geldanlagen. In einem Berufungsverfahren stellte das
Bamberger Oberlandesgericht am Montag keine
Aufklärungsversäumnisse des Kreditinstituts fest. Die
Stadtwerke seien über die Risiken hinreichend informiert
gewesen. Eine Revision wurde nicht zugelassen. In erster Instanz
war den zur Würzburger Versorgungs- und Verkehrs- GmbH (WVV)
gehörenden Stadtwerken und einem ebenfalls WVV-eigenen
Heizkraftwerk noch Schadenersatz in Höhe von fast einer
Million Euro zugesprochen worden. Mit Spekulationen hatten sie bei
der Deutschen Bank über drei Millionen Euro verloren. Eine
weitere Million wurde mit zwei anderen Banken verspekuliert.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland