-
05.05.2009
- → Inland
Köln hatte Aufsicht bei U-Bahn-Bau
Köln. Die Stadt Köln soll zum Zeitpunkt des Einsturzes
des Stadtarchivs doch die rechtliche Verantwortung für die
Bauüberwachung und Planung beim U-Bahn-Bau gehabt haben. Das
berichtete der WDR am Montag per Vorabmeldung. In einem dem Sender
vorliegenden Vertrag von 2002 wurde vereinbart, daß
Überwachung und Planung übergangsweise weiter von der
Stadt Köln wahrgenommen werden. Nach Kenntnis des WDR wurde
der Vertrag nie ordnungsgemäß geändert. Die Stadt
teilte hierzu auf WDR-Anfrage mit, die Kölner Verkehrsbetriebe
(KVB) hätten diese Aufgaben mit eigenem Personal wahrgenommen.
Beim Einsturz des Archivs am 3. März waren zwei junge
Männer ums Leben gekommen.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland