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Daimlerkonzern droht Bußgeld
Bremen. Die Speicherung von Krankendaten im Bremer Daimler-Werk
könnte für den Konzern rechtliche Folgen haben. Sollten
die Daten illegal gespeichert worden sein, drohe dem Unternehmen
ein Bußgeld von bis zu 250000 Euro, sagte der
Landesdatenschutzbeauftragte Harald Stelljes am Donnerstag in
Bremen. Die Untersuchung des Vorfalls sei an das Innenministerium
Baden-Württembergs weitergeleitet worden. Wie Daimler
inzwischen bestätigte, waren in mindestens einer Abteilung des
Werks mit mehr als hundert Mitarbeitern Krankenordner angelegt
worden. So sollen Meister Kollegen, die sich krankmeldeten, nach
Einzelheiten ihrer Krankheit gefragt haben. Anschließend
seien die Informationen gespeichert und auf einer
wöchentlichen Sitzung vom Abteilungsleiter mit Teamleitern,
Meistern und einem Mitglied des Bereichsbetriebsrats ausgewertet
worden.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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