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Achtung, Toni!

Drei Jahre nach der Aufregung um den erst mühsam gejagten, dann abgeschossenen »Problembären« Bruno bibbert Bayern wieder vor dem Besuch von wilden Braunbären.Wie die Umweltstiftung WWF am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte, hat die Wandersaison der Tiere begonnen. »Es ist möglich, daß norditalienische Braunbären auch in Deutschland vorbeischauen«, sagte WWF-Artenschutz-Leiter Volker Homes. Im Nachbarland Österreich wurde ein herumstreifender Bär bereits mehrmals gesichtet und auf den Namen »Toni« getauft. Da junge Bären auf der Suche nach Nahrung und neuen Revieren weite Strecken zurücklegen, könnte das Tier durchaus bis nach Bayern wandern. Der Freistaat sei auf einen solchen Besuch aber ungenügend vorbereitet, warnt der WWF. Auch zwei Jahre nach Verabschiedung eines »Bärenmanagementplanes« sei dieser leider sehr lückenhaft. Bruno steht übrigens ausgestopft im Münchner Museum Mensch und Natur in Schloß Nymphenburg. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2009, Seite 13, Feuilleton

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