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Transnet will Mehdorn stürzen

Berlin. Nach neuen Enthüllungen über die Bespitzelung von Mitarbeitern haben die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA am Freitag erstmalig den sofortigen Rücktritt von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn. gefordert Auf der vorangegangenen Aufsichtsratssitzung hatten die Sonderermittler Gerhart Baum und Herta Däubler-Gmelin einen Zwischenbericht zur Bahn-Datenaffäre vorgelegt. Verkehrs-Staatssekretär Achim Großmann sprach von neuen »belastenden Hinweisen« und schloß eine Ablösung Mehdorns nicht aus, falls sich der Verdacht auf die illegale Überwachung des E-Mail-Verkehrs erhärten sollten. Spiegel online berichtete am Nachmittag, es gebe Belege, daß der Bahn-Vorstand eine Art Rasterfahndung angeordnet habe, um u.a. Kontakte zu Bahn-Kritikern im Bundestag zu überwachen. Die GDL wirft dem Vorstand vor, sie sei während des Tarifkampfes 2007 ausgespäht worden und verlangt ebenfalls Mehdorns Rücktritt, falls sich die Vorwürfe bestätigten.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2009, Seite 1, Inland

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