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EU gibt 50 Milliarden Euro für Osteuropa

Brüssel. Die Europäische Union verdoppelt ihre Notkredite für osteuropäische Mitgliedstaaten auf 50 Milliarden Euro. Darauf einigten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs am Freitag abschließend in Brüssel, wie Diplomaten mitteilten. Die Bundesregierung hatte zunächst vor einem falschen Signal gewarnt, gab ihren Widerstand aber auf.

Das Programm wurde Ende 2008 aufgelegt, um EU-Mitgliedstaaten vor dem Staatsbankrott zu retten, und belief sich zuletzt auf 25 Milliarden Euro. Es richtet sich an Länder, die nicht der Eurozone angehören. Bisher haben Ungarn und Lettland insgesamt rund zehn Milliarden Euro an Hilfen in Anspruch genommen. Rumänien verhandelt derzeit über einen Kredit in Höhe von 20 Milliarden Euro, an dem auch der Internationale Währungsfonds (IWF) beteiligt sein soll.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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