Zum Inhalt der Seite

Millionenprämien trotz Rekordverlust

Washington. Der US-Versicherungskonzern AIG will trotz seines Rekordverlustes im vergangenen Jahr laut einem Pressebericht Prämien in Millionenhöhe an führende Mitarbeiter zahlen. AIG-Firmenchef Edward Liddy habe US-Finanzminister Timothy Geithner in einem Brief mitgeteilt, daß die Bonuszahlungen nicht gestrichen werden könnten, weil dem Unternehmen sonst Klagen wegen Vertragsbruchs drohten, berichtete die Washington Post am Samstag. Ferner sei ein Exodus führender Mitarbeiter zu befürchten. Der Konzern wies für das vierte Quartal 2008 einen Verlust von 61,7 Milliarden Dollar aus und hat insgesamt bereits Staatshilfen in Höhe von 180 Milliarden Dollar erhalten.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!