Millionenprämien trotz Rekordverlust
Washington. Der US-Versicherungskonzern AIG will trotz seines
Rekordverlustes im vergangenen Jahr laut einem Pressebericht
Prämien in Millionenhöhe an führende Mitarbeiter
zahlen. AIG-Firmenchef Edward Liddy habe US-Finanzminister Timothy
Geithner in einem Brief mitgeteilt, daß die Bonuszahlungen
nicht gestrichen werden könnten, weil dem Unternehmen sonst
Klagen wegen Vertragsbruchs drohten, berichtete die Washington Post
am Samstag. Ferner sei ein Exodus führender Mitarbeiter zu
befürchten. Der Konzern wies für das vierte Quartal 2008
einen Verlust von 61,7 Milliarden Dollar aus und hat insgesamt
bereits Staatshilfen in Höhe von 180 Milliarden Dollar
erhalten.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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