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Proteste gegen ­Mercedes Benz

Hamburg. 120 Greenpeace-Aktivisten protestierten am Sonnabend in 14 Städten vor Mercedes-Benz-Niederlassungen gegen die klimaschädliche Modellpolitik des Unternehmens. Die Aktivisten beklebten die Scheiben der Autohäuser mit rosa »Klimaschweinen«. Klimaschutz gebe es bei Mercedes-Benz nur als Ausnahme und gegen Aufpreis, heißt es in einer Erklärung der Organisation. Obwohl sich die europäische Autoindustrie verpflichtet habe, den CO2-Ausstoß von Neuwagen bis Ende 2008 auf durchschnittlich 140 Gramm pro Kilometer zu reduzieren, liege dieser Wert bei Mercedes-Benz-Fahrzeugen laut Kraftfahrtbundesamt bei 188 Gramm. Eine deutliche Reduzierung sei kurzfristig und ohne Mehrkosten möglich, »wenn bei allen Modellen das Gewicht reduziert und die Motorisierung auf ein sinnvolles Maß eingeschränkt wird«.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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