-
12.03.2009
- → Feuilleton
Berlin liest
Seit wann gibt es die »Jugend«? Heute abend stellt der
englische Musikjournalist und Kulturhistoriker Jon Savage um 20.30
Uhr sein Buch »Teenage« im Berliner Festassal
Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, vor – zusammen mit seiner
Übersetzerin Conny Lösch. In der Literatur-Beilage der jW
zur letztjährigen Frankfurter Buchmesse schrieb Klaus Walter,
wenn Rock’n’Roll die Erfindung des
»Teenagers« gewesen sei, »dann erzählt Jon
Savage die Geschichte der Schwangerschaft, die dieser vorausging.
Die dauert 70 Jahre, von 1875 bis 1945.« Es ist also die
Geschichte einer Jugend in Aufruhr, von den Anfängen der
Arbeiterbewegung bis zur Morgendämmerung des Rock. Gelesen,
erläutert und diskutiert wird in deutscher und englischer
Sprache – dazu gibt es auch Musik und Bilder. Und das ganze
am Freitag nochmal in Leipzig: Um 20 Uhr im Volkshaus, Karl
Liebknecht Str. 30–32. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton